ERFOLG MIT SYSTEM

Was muß die "Lernende Organisation" können?

VON DIPL.-ING. HANS-DIETER BARTELS UND DIPL.-KFM. WOLFGANG GOTTWALD

Voraussetzung zur erfolgreichen Umsetzung der Strategie "Lernende Organisation" sind lernende Menschen. Nur wenn diese ihre Fähigkeiten zur Erzeugung von neuem Wissen ständig steigern, können Unternehmensleistungen und Geschäftsprozesse systematisch verbessert und entscheidende Wettbewerbsvorteile dauerhaft realisiert werden.

Die fortwährend rasanter werdenden technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen stellen immer höhere Anforderungen an die Wandlungsfähigkeit aller Unternehmen. Die Strategie von der "Lernenden Organisation" ist deshalb zu einem Schlüsselbegriff in der aktuellen Managementdiskussion geworden. Lernfähigkeit bestimmt immer mehr über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Lernen können Organisationen, Unternehmen oder Prozesse jedoch nicht selbst, sondern nur über die in ihnen tätigen Menschen. Deren analytisch/kreatives Denkvermögen bestimmt die Qualität des Lernens.

Beim Begriff "Lernen" empfiehlt es sich zwischen zwei Formen des Lernens zu unterscheiden. Bei der ersten geht es um das Kennenlernen und Verinnerlichen von vorhandenem Wissen. Diese Lernform kann als Wissensaufnahme bezeichnet werden. Die Frage lautet hier: "Wie kann vorhandenes Wissen optimal aufbereitet und erlernt werden?" oder "Wie kann das Lernen zu lernen optimiert werden?".

Beim zweiten Lerntyp geht es um Situationen, zu deren Bewältigung nicht auf bereits vorhandenes Wissen zurückgegriffen werden kann. Das benötigte Wissen muß erst geschaffen werden. Hier geht es um Wissenserzeugung. Erklärungswissen über das "Warum" von neu eingetretenen Wirkungen oder Handlungswissen über das "Wie" zum Erreichen von Zielen muß entwickelt werden. Die zentrale Frage lautet: "Wie kann neues Wissen effizient erdacht werden?". Aufgabe hier ist, die analytisch/kreative Denkkompetenz zu optimieren, also das Denken zu lernen.

Wissen wird durch Denken erzeugt. Um neues Wissen effizient kreieren zu können benötigen die Wissenserzeuger gute "Denkwerkzeuge". So wie zur Herstellung von Spitzenprodukten nur die besten Rohstoffe und Maschinen geeignet sind, so sind zur Erzeugung von neuem Wissen nur die besten "Denkwerkzeuge" Garant für den zukünftigen Unternehmenserfolg.

Innovationen sind der Wachstumsmotor für die Zukunft. Zur Neuentwicklung und Optimierung der Unternehmensleistungen und -prozesse durch innovatives Handeln sind Wissensaufnahme und Wissenserzeugung notwendig. Entscheidende Wettbewerbsvorteile werden aber primär durch neues, unternehmensspezifisches Wissen erzielt.

Die Fähigkeit aller Mitarbeiter zur Erzeugung von neuem, situations-spezifischem Wissen, das nur dem eigenen Unternehmen exklusiv zur Verfügung steht, ist der zentrale Baustein jeder erfolgreichen innovativen Organisation. Die GMM-Methoden zur Wissenserzeugung, wie z.B. die "APV - Analyse Potentieller Verbesserungen", sind intelligente, praxisbewährte Denkwerkzeuge zur zielgerichteten Entwicklung und Steigerung dieser entscheidenden Schlüsselqualifikation.

Nur wenn neben der Bereitschaft zum Wandel auch die Fähigkeit zur Realisierung kommt, haben aktuelle Change-Management-Konzepte wie "LERNENDE ORGANISATION", BUSINESS REENGINEERING, KVP, KAIZEN, TQM etc. eine reale Erfolgschance, denn sie alle benötigen Menschen, die permanent neues Wissen erzeugen können.

Methodisches Vorgehen bei der Wissenserzeugung ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine Personalentwicklung die dafür sorgt, daß die analytisch/kreative Kompetenz der Mitarbeiter durch ein gezieltes Training mit effizienten Methoden zur Wissenserzeugung gesteigert wird, leistet einen zentralen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Die Autoren beschäftigen sich seit über 20 Jahren mit weltweit erfolgreich angewendeten logisch-systematischen Management-Methoden. Diese werden von ihnen konsequent weiterentwickelt und in neue Konzepte zur Unternehmensführung eingebunden. Die Kompetenz der GMM besteht in der langjährigen Erfahrung bei der praxisorientierten Implementierung und erfolgreichen Anwendung dieser "Denkwerkzeuge" in Unternehmen aller Größen und Branchen.

H.-D. Bartels und W. Gottwald sind Geschäftsführer der
GMM - Gesellschaft für Management-Methodik mbH.
Tel.: 05250/8324
Fax: 05250/1050
e-mail: gmm.gottwald@t-online.de
© 2000 by GMM    Kontakt: gmm.gottwald@t-online.de
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